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Sofia – Reisetipps für die bulgarische Hauptstadt!

13. April 2017 - #Städte & Metropolen

Sofia gehört zu den gut gehüteten Geheimtipps Europas: Während viele Urlauber direkt an den Goldstrand im Osten Bulgariens fliegen, um am Schwarzen Meer Sonne und Strand zu genießen, zieht es Reiseinsider inzwischen nach Sofia. Die Stadt besticht durch ihre entspannte Atmosphäre, beeindruckende Paläste und durch den Charme des sympathischen Mix aus Alt und Neu, Ost und West.  Und dies am Fuße des imposanten Vitosa-Gebirges: Sofia ist das administrative und kulturelle Herz des Landes eignet sich hervorragend für einen Städtetrip – optional mit Weiterfahrt in die Berge und das Landesinnere.  

Mit 1,2 Millionen Einwohnern ist Sofia zwar nicht klein, aber erschlägt den Besucher auch nicht: Im Gegenteil – man kann die Stadt wunderbar zu Fuß erkunden, sie ist zudem sehr grün und bietet viele Möglichkeiten zur Erholung vom Sightseeing.

 

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

Um einen guten Einblick in das Stadtgeschehen zu bekommen, eignet sich als Start für einen ersten Erkundungsspaziergang der ✓ Nationale Kulturpalast, der mit seiner Ost-Architektur nicht unbedingt der schönste, aber in jedem Fall wichtigste Veranstaltungsort der Stadt ist.

Von hier aus geht es vorbei am gigantischen ✓ Denkmal 1300 Jahre Bulgarien den Vitoša Boulevard herunter. An diesem reihen sich Cafes, Restaurants und Einkaufsläden in bunter Reihenfolge aneinander und man kann das relaxte Treiben der Bewohner Sofias beobachten: Auch tagsüber unter der Woche sind die Lokalitäten und Shops gut gefüllt.

Sie laufen nun direkt auf die ✓ Kirche Sv. Nedelja zu, die einen hübschen Platz mit mehreren Luxusshops ziert und vor der häufig Straßenmusiker für gute Laune sorgen. Direkt dahinter befindet sich das Prachthotel Sofia Balkan, das heute von der Starwood-Hotelgruppe betreut wird.

Im Hinterhof des Hotels befindet sich das älteste intakte Gebäude der Stadt, die ✓ Rotunde Sv. Georgi: Sie entstand im 4. Jahrhundert auf den Ruinen eines römischen Bades und diente zuerst als Mausoleum. Im 6. Jahrhundert wurde sie zur Kirche umfunktioniert. Es lohnt sich die tollen Fresken im inneren der Kirche zu bestaunen!

Von der kleinen Georgi geht der Spaziergang weiter entlang gut aufgearbeiteter römischer Ausgrabungen. Linker Hand können Sie eins der Wahrzeichen der Stadt, den Engel von Sofia bestaunen.

Sie gelangen dann zur prächtigen Moschee ✓Džamija Banja baši, einer der wenigen Gebäude aus der osmanischen Zeit und ist noch heute in Benutzung. Gegenüber lohnt sich ein kleiner Schlenker und bei Bedarf ein Snack in den ✓ Markhallen: Eine durchaus kuriose kulinarische Entdeckungstour von bulgarischen Köstlichkeiten.

Hinter der Moschee lädt ein kleiner Park mit Bänken und Springbunnen in der Mitte zum Verweilen ein: Hier können Sie sich gut ausruhen und schauen auf das ansehnliche alte türkische Bad (Baujahr 1905), in dem jetzt das Sofia-Stadtmuseum untergebracht ist.

Die Gärten im dahinter liegenden ✓ Präsidententpalast sind ein favorisiertes Bildmotiv für die Erinnerung an den Städtetrip. Für Archäologie-Interessierte lohnt sich ein Besuch im gegenüber gelegenen ✓ Archäologischen Museum, das eine Fülle von Ausgrabungen aus der Antike bis zum Mittelalter beherbergt.

Kunstliebhaber sollten sich Zeit für die ✓ Nationale Kunstgalerie nehmen, die nur wenige Gehminuten entfernt liegt. Gegenüber liegt der ✓ Stadtgarten, der besondes an Sonnentagen voll ist mit Jugendlichen, Musikern, Schachspielern, Hochzeitspaaren die sich fotografieren lassen und Familien mit Kindern - ein freundliches, buntes Zusammensein! Hier können Sie auch das neoklassizistische ✓ Nationaltheater Ivan Vasov bestaunen - ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.

Laufen Sie den Boulevard Car Osvoboditel weiter in westlicher Richtung können Sie linker Hand die schöne russische Kirche ✓ Sv. Nikola mit ihren goldenen Kuppeln bestaunen - sie ist nach der Ikone des Heiligen Nikolaus benannt, der Wunder bewirken soll. Folgen Sie dem dem Boulevard weiter gelangen Sie zum wahren Höhepunkt der Stadtbesichtigung: Der Katedrala Sv. Aleksander Nevski, die stark an die Hagia Sophia erinner. Sie entstand als Dank des bulgarischen Volks and die Russen für dessen Hilfe in der Befreiung vom Osmanischen Reiche. Das Prachtgebäude wurde 1904 nach über zwanzigjähriger Bauzeit fertig gestellt. 

 

Extra-Tipp: Wer noch etwas durch die Stadt streunern will, dem sei das nette Viertel um die Straße Ivan Shishman empfohlen: Hier gibt es eine Vielzahl netter Cafes, Geschäfte, Restaurants und zwischendurch Straßenkunst zu bewundern.

 

Cafes:

Zoya

Adresse: Ul. Aksakov 22, 1000 Sofia, Bulgarien

https://www.zoya.bg/en/Contact-Info.html 

 

✓ Art Club Museum

Ul. Suborna 2

http://artclubmuseum.bg

 

✓ Confetti

Ul. Graf Ignatiev 4

https://www.facebook.com/CONFETTIgelateria

 

Shopping:

Entlang des Vitoša Boulevards finden sich eine Vielzahl von Geschäften.

Für Flohmarkt-Begeisterte lohnt sich ein kleiner Streifzug über den Markt vor der Alexander Nevski Kirche.

 

Anreise:

Der Flughafen Sofias ist nur 12 km von der Innenstadt entfernt. Er kann entweder mit der Metro oder dem Bus erreicht werden, aber auch eine Taxifahrt ist nicht teuer (unter 10€). Günstige Flüge gibt es zum Beispiel ab Köln-Bonn mit der Germanwings oder mit Wizz-Air ab Dortmund oder Nürnberg!



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